Facharbeitskreis Nachqualifizierung

Warum abschlussorientierte Nachqualifizierung?

Qualifizierte Fachkräfte fehlen: im gewerblich-technischen Bereich, im Dienstleistungsgewerbe sowie im Gesundheitswesen. Darunter leidet nicht nur die Wettbewerbsfähigkeit einzelner Unternehmen, sondern langfristig auch der Wirtschaftsstandort Deutschland. Deshalb ist es notwendig, die Gruppe der Geringqualifizierten – Erwachsene ohne anerkannte oder abgeschlossene Berufsausbildung – in den Fokus künftiger Qualifizierungsoffensiven zu rücken. Aus sozial- und wirtschaftspolitischer Sicht ist dabei die abschlussorientierte Nachqualifizierung besonders wirkungsvoll. Dieser ist in der Arbeitsmarktförderung und in den Qualifizierungsprogrammen der Länder und des Bundes ein größerer Stellenwert einzuräumen.

Der Facharbeitskreis Nachqualifizierung in der bag arbeit verfolgt das Ziel, den Ansatz der Nachqualifizierung bundesweit zu verbreiten, bildungs- und arbeitsmarktpolitisch zu etablieren, die Verknüpfung der Wege/Förderprogramme zum Nachholen von Berufsabschlüssen zu verstärken und die Weiterentwicklung  bzw. Verankerung der im Programm "Perspektive Berufsabschluss" des BMBF erarbeiteten bundeseinheitlichen Standards voranzutreiben.

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Ziele und inhaltliche Arbeitsschwerpunkte

Der FAK unterstützt den Fachaustausch zur abschlussorientierten Nachqualifizierung, die Schulung und Fortbildung und leistet Fachexpertise. Er nimmt Stellung zu grundsätzlichen und aktuellen Fragestellungen der Arbeitsmarktförderung und der beruflichen Weiterbildung im Kontext der Fachkräftesicherung in verschiedenen Branchen.

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Wer arbeitet im Facharbeitskreis zusammen?

Der Facharbeitskreis (FAK) verfolgt einen interdisziplinären und fachoffenen Arbeitsansatz. Seine Mitglieder sind Expertinnen und Experten, die im Feld der abschlussorientierten Nachqualifizierung aktiv tätig sind und sich in ihren Regionen maßgeblich an der Entwicklung der Konzepte und an der Abstimmung und Verbreitung der Standards beteiligen.

Die Aufnahme in den FAK erfolgt auf Antrag.

Folgende Sprecher/innen vertreten den FAK innerhalb der bag arbeit und nach außen und koordinieren die Gremien und Aktivitäten:
Dieter Ramcke-Lämmert - GFBM gGmbH, Berlin (ramcke@gfbm.de)
Susanne Neumann – INBAS GmbH, Berlin (susanne.neumann@inbas.com)
Herbert Rüb – INBAS GmbH – Büro Nord, Hamburg (rueb@inbas.com)
Christoph Eckhardt, qualiNETZ GmbH, Duisburg (eckhardt@qualinetz.de)

Kontakt

Dr. Judith Aust
Tel. (030) 28 30 58 13
aust@bagarbeit.de

Feststellung von Kompetenzen für die Nachqualifizierung - Fachtagung

Materialsammlung vom 01. Oktober 2015

Eckhardt - Nachqualifizierung – Wie geht das eigentlich? | PDF


Neumann - Feststellung von Kompetenzen in der Nachqualifizierung | PDF

Westendorff - Feststellung von Kompetenzen für die Nachqualifizierung | PDF

ITB / INBAS - Vorbereitung auf die Externenprüfung als Nachqualifizierung (NQE) in Bremen | PDF

weitere Downloads

Stellungnahme zum Entwurf für das Gesetz zur Stärkung der beruflichen Weiterbildung 04/16 | PDF


Positionspapier des FAK Nachqualifizierung 03/14 | PDF

WZB -  Ohne Abschluss keine Chance | PDF

Baethge/Severin - Sicherung des Fachkräftepotenzials durch Nachqualifizierung |  Publikation

Brinkmann -  Anspruch und Wirklichkeit in der Nachqualifizierung | PDF
Dellbrück - SANQ e.V. - Ein Netzwerk für den Berufsabschluss | PDF

Eckhardt - Abschlussorientierte Nachqualifizierung | PDF

Neumann - Nachqualifizierung in Unternehmen | PDF

Rüb - AltbewerberInnen als Zielgruppe von Nachqualifizierung | PDF

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