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Projektaktivitäten im Themenbereich Kompetenzentwicklung
„Integrationsförderung für MigrantInnen: – Kompetenzen analysieren, erfassen und fördern – Das Kompetenz-Entwicklungs-System (KES)“
Laufzeit: 01.01.2005 bis 31.07.2007
Mit dem Projekt "Integrationsförderung für MigrantInnen: Kompetenzen analysieren, erfassen und fördern - Das Kompetenz-Entwicklungs-System (KES)", das vom Bundesministerium für Arbeit und Wirtschaft aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds gefördert wurde, ist ein Beitrag zur berufliche (Re-)Integration von erwachsenen Migrantinnen und Migranten in Deutschland geleistet worden.
Ziel von KES und KEN (Kompetenz-Entwicklungs-Notebook) war die Erarbeitung eines Instrumentariums zur Kompetenzanalyse und Kompetenzentwicklung. Bezugspunkt dafür sind die Arbeitsprozesse. Kompetenzen werden durch Handlung sichtbar; sie sollen dort erfasst werden, wo sie sich zeigen: in den Arbeitsprozessen selbst. Dort soll auch die Entwicklung von Kompetenzen ansetzen und innovative Konzepte der Kompetenzentwicklung im Arbeitsprozess für die Zielgruppe erwachsener Personen mit Migrationshintergrund entwickelt werden.
Bei der Entwicklung, Durchführung und Evaluierung der Projektziele waren im Projekt KES zehn arbeitsmarktpolitische Unternehmen als Kooperationspartner beteiligt. Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter www.bagkes.de
Hoffnung Alter
Laufzeit: 01.08.2004 bis 30.04.2006
Die bag arbeit e.V. war strategischer Kooperationspartner in dem von der Akademie 2. Lebenshälfte im Land Brandenburg e.V. für den Ideenwettbewerb im Rahmen des Innopunkt-Programms „Mehr Chancen für ältere Fachkräfte“ eingebrachten Projekts „Hoffnung Alter“. Das Projekt leistete einen Beitrag dazu, im ausgewählten Handlungsfeld Pflege und Gesundheit Potenziale zur Gestaltung des demografischen Wandels zu entfalten.
Von projektübergreifender Bedeutung ist, dass der Projektansatz einerseits Angebote für Kompetenzentwicklung und Fallmanagement zur dauerhaften Integration älterer Fachkräfte realisierte und gleichzeitig durch relevante Beratungs- und Unterstützungsangebote an die Unternehmen die Nachfrageseite stabilisierte. Bestandteil der aufzubauenden Gestaltungsprozesse war die Einbeziehung spezifischer Instrumente, deren Bedeutung für erfolgreiche – auf Nachhaltigkeit ausgerichtete - Vermittlung und Integration in Arbeit und Gesellschaft erkannt ist. Zwei dieser Instrumente sind die Kompetenzanalyse (als Teil eines prozessorientierten Profilings und einer zielgerichteten Fallarbeit) und der Arbeitsbewältigungsindex (der in Kombination mit passgenauen Kompetenzentwicklungsverfahren eine langfristige Arbeitstätigkeit älterer Mitarbeiter in Unternehmen und einzustellender älterer Arbeitsloser sichern kann).
Die Anwendung eines solchen Instrumentariums ist nicht branchenbezogen und daher für Organisationen, die vor Ort wirksam und verantwortlich über alle arbeitsmarktintegrierenden Hilfen entscheiden, praktikabel als Teil eines erfolgreichen Fallmanagements.
Weitere Informationen finden Sie unter: www.lebenshaelfte.de
EQUAL-Entwicklungspartnerschaft "Second Chance"
Laufzeit: 1.1.2002 bis 30.6.2005
Second Chance war eine sektorale und bundesweit präsente ESF geförderte Entwicklungspartner-schaft in der acht Kernpartner Vorhaben im Bereich der Kreislaufwirtschaft umsetzten bzw. diese Vorhaben koordinierend oder evaluierend unterstützten oder begleiteten. Unternehmen aus dem Gebrauchtwaren- und Recyclingbereich wurde der Aufbau von Netzwerken und Verbunden zu ermöglicht, um ihre Qualität und Effektivität zu erhöhen. Im Zentrum der Projektarbeit stand die Absicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen durch Qualifizierung und Erhöhung der Professionalität im Elektro-Altgeräte-Recycling und im Gebrauchtwarenhandel. In einer Vielzahl von Projektaktivitäten wurde durch die Entwicklung innovativer Ansätze und Produkte die Kompetenzentwicklung und berufliche Integration für benachteiligte Gruppen des Arbeitsmarktes wirksam unterstützt.
Weitere Informationen finden Sie unter: www.bagequal.de
„Kooperation statt Konkurrenz“ – Modul 1: Entwicklung wirtschaftsnaher Instrumente
Laufzeit: 01.11.2001 bis 31.12.2004
Die Entwicklung wirtschaftsnaher Aktivitäten zur Optimierung der Integrationsmöglichkeiten für Arbeitslose stand im Zentrum der Arbeit des Modul 1 „Entwicklung wirtschaftsnaher Instrumente“, das eines von vier Modulen des Projektes „Kooperation statt Konkurrenz“ war (Projektförderung: Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit aus Mitteln des europäischen Sozialfonds). Im Rahmen des Projektmoduls wurden gemeinsam mit vier arbeitsmarktpolitischen Unternehmen Verfahren entwickelt, die auf eine enge Verzahnung von Unternehmen der allgemeinen Wirtschaft und arbeitsmarktpolitischen Dienstleistern zielten. Die Ergebnisse der Aktivitäten des Modul 1 belegen, dass Kooperation von arbeitsmarktpolitischen Dienstleistern und Unternehmen der allgemeinen Wirtschaft und die Entwicklung und Umsetzung wirtschaftsnaher Integrationsangebote für Langzeitarbeitslose mit mehreren Vermittlungshemmnissen dann erfolgreich geling, wenn es klare, verbindliche und verlässliche Strukturen hierfür gibt. Werden Unternehmen der allgemeinen Wirtschaft als Partner der Integrationsprozesse für diese Zielgruppen gewonnen, so sollten sie sich auf ihre Kernkompetenz – Vermittlung von Fachkenntnissen, Kompetenzerhöhung bei Beschäftigten und qualifizierender Integration in Arbeitsprozesse - konzentrieren können. Wenn Unternehmen der allgemeinen Wirtschaft gemeinsam mit arbeitsmarktpolitischen Unternehmen in einer verlässlichen Partnerschaft agieren, sind Integrationserfolge in den allgemeinen Arbeitsmarkt auch für „problematische“ Zielgruppen erreichbar.
Weitere Informationen finden Sie unter: www.bagksk.de
Lernkultur Kompetenzentwicklung
Erhaltung, Entwicklung und Nutzung von Innovationspotenzialen Älterer
Laufzeit:
Die bag arbeit führte und koordinierte im Auftrag der Arbeitsgemeinschaft Betriebliche Weiterbildungsforschung (ABWF) dieses Projekt im Rahmen des Forschungsprogramms „Lernkultur Kompetenzentwicklung“ des bmb+f durch. In drei Unternehmen wurde Entwicklung, Aufbau und Umsetzung von Kompetenzentwicklungsprojekten älterer Arbeitsloser aus der Tätigkeit arbeitsmarktpolitischer Dienstleister heraus gestaltet und wissenschaftlich begleitet. Mit der Einordnung des Vorhabens in das Programm „Lernkultur Kompetenzentwicklung“ können Untersuchungsergebnisse und Praxiserfahrungen für ein Netz von mit der bag arbeit als Leistungspartner verbundenen lokalen Beschäftigungs-, Qualifizierungs- und Beratungsunternehmen sowie arbeitsmarkt- und sozialpolitischen Initiativen bundesweit für einen schnellen Transfer bereitstehen.
Inhaltlich zielte das Vorhaben darauf, einen ganzheitlichen Ansatz der Arbeits- und Lebensgestaltung sowie Arbeits- und Unterstützungsstrukturen für selbstbestimmtes und selbstorganisiertes Lernen zu entwickeln.
Weitere Informationen finden Sie unter: www.qualifiziertes-engagement-aelterer.de
Betriebliche Weiterbildung benachteiligter Personengruppen im Handlungsfeld arbeitsmarktpolitischer Dienstleistungsunternehmen
Laufzeit: 01.07.2001 bis 30.06.2004
Gefördert durch das Bundesinstitut für Berufsbildung wurde ein dreijähriger Wirtschaftsmodellversuch durchgeführt in enger Partnerschaft zwischen KIBA GmbH und Stralsunder Innovation Consult (SIC) GmbH unter Einbindung der jeweiligen Arbeitsministerien in Schleswig - Holstein und Mecklenburg - Vorpommern.
Die beiden Durchführungsträger beauftragten die Bundesarbeitsgemeinschaft Arbeit e.V. mit der trägerübergreifenden koordinierenden Leitung des Vorhabens und der wissenschaftlichen Begleitung des Modellversuchs.
Der Modellversuch nutzte die besonderen Bedingungen, Möglichkeiten und Potenziale von regional etablierten Beschäftigungsunternehmen und entwickelt Modelle betrieblicher Weiterbildung – abgestimmt auf den Bedarf des jeweiligen regionalen Markts. Die Arbeit im Modellvorhaben zielte auf die systematische Entwicklung, Erprobung und praktische Prüfung von Instrumenten und Vorgehensweisen, mit denen es gelingt, der mangelnden gesellschaftlichen Integration benachteiligter Personengruppen entgegenzuwirken und die integrative Aneignung von Kompetenzen, zur Chance und schließlich zu einem Wettbewerbsvorteil auf dem regionalen Arbeitsmarkt zu machen.
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