06. Dezember 2017 | Arbeitsmarktpolitik | Langzeitarbeitslose | Armut

DGB-Vorschläge für eine bessere Arbeitsmarktpolitik

Mit dem Positionspapier "Perspektiven eröffnen - Sozialen Aufstieg ermöglichen - Schutz stärken.  DGB-Vorschläge für eine bessere Arbeitsmarktpolitik" richtet sich der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) an die Akteure der Arbeitsmarktpolitik sowie die Gewerkschaften.

Ein Teil der Langzeitarbeitslosen hat trotz Förderung und Weiterbildung wenig realistische Chancen, auf den Arbeitsmarkt zurückzukehren. Für sie müssen Maßnahmen der öffentlich geförderten Beschäftigung angeboten werden - so das Positionspapier des DGB. Anders als bei Ein-Euro Jobs sollten diese Arbeitsplätze vollständig sozialversicherungspflichtig sein, dem allgemeinen Arbeitsrecht entsprechen und tariflich entlohnt werden. Eine Zielgruppe für öffentlich geförderte Beschäftigung sollten Haushalte mit Kindern sein, in denen beide Elternteile erwerbslos sind. Diese Gruppe hat ein extrem hohes Armutsrisiko.

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