05. Januar 2018 | ESF | Frauen | Integration

ESF-Programm "Stark im Beruf" zieht positive Bilanz

6.200 Mütter mit Einwanderungsgeschichte, davon 80 Prozent ohne deutschen Pass, nehmen an "Stark im Beruf – Mütter mit Migrationshintergrund steigen ein" teil. Die Nachfrage nach Kursen und Coaching ist hoch.

Das Programm "Stark im Beruf – Mütter mit Migrationshintergrund steigen ein" des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) zielt darauf ab, den Erwerbseinstieg für Mütter mit Migrationsgeschichte zu erleichtern und den Zugang zu vorhandenen Angeboten zur Arbeitsmarktintegration zu verbessern.

Die deutschlandweit 80 Kontaktstellen entwickeln mit den Müttern Vereinbarkeitslösungen und eine individuelle Berufswegeplanung - meist in enger Abstimmung mit den Jobcentern oder Arbeitsmarktagenturen. Die Kontaktstellen haben sich so zu regional wichtigen Anlaufstellen entwickelt, die erwerbsmotivierte Frauen mit Kindern an Unternehmen heranführen, so das Netzwerk Integration durch Qualifizierung.

Zwei Drittel der Mütter haben nach "Stark im Beruf" einen klaren Erwerbsfokus. So sind knapp ein Drittel in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung oder Selbstständigkeit gewechselt, jede zehnte Teilnehmerin hat eine Ausbildung begonnen und ein weiteres Drittel hat ein Praktikum, eine Qualifizierung oder einen Sprachkurs erfolgreich abgeschlossen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Programms.

Wir berichteten
BMBF - Bundesweite Förderung für Sprachangebote | 13. DEzember 2017
Frauen am Arbeitsmarkt benachteiligt - Arbeitslosenreport NRW | 13. DEzember 2017

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