14.02.2018 | Arbeitsmarktpolitik | Grundeinkommen | Dossier: Soziale Teilhabe

Mehr Teilhabe durch ein solidarisches Grundeinkommen?

Berlins Bürgermeister hat sich für die Einführung eines solidarischen Grundeinkommens ausgesprochen. Ziel der Initiative ist, künftig "Teilhabe" statt "Ausschluss" zu finanzieren, und den Zusammenhalt zu stärken.

Der Beitrag Solidarisches Grundeinkommen: alternatives Instrument für mehr Teilhabe des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung e.V. (DIW) präsentiert die zentralen Elemente des Reformvorschlags und stellt eine Abschätzung der unmittelbaren Einkommenswirkungen und fiskalischen Kosten vor. Ein solches, durch öffentliche Mittel finanziertes Grundeinkommen soll an die Aufnahme einer "gesellschaftlich relevanten" Erwerbstätigkeit geknüpft werden.

Die Berechnungen zu den fiskalischen Wirkungen zeigen, dass bei Inanspruchnahme von bundesweit 100.000 bis 150.000 Fällen – dies erscheint angesichts der Modellausgestaltung und der aktuellen Arbeitsmarktlage realistisch – für die öffentlichen Haushalte mit jährlichen Kosten in Höhe von 500 bis 750 Millionen Euro gerechnet werden müsste. Monetär schwer quantifizierbar sind positive individuelle wie gesellschaftliche Effekte der Wiederaufnahme einer Erwerbstätigkeit durch Menschen, die lange vom Arbeitsmarkt ausgeschlossen waren.

Wir berichteten
Dossier: Soziale Teilhabe
Solidarische und sozialinvestive Arbeitsmarktpolitik | 17. Januar 2018
Neue Wege in der Arbeitsmarktförderung - Positionen der bag arbeit | 03. Januar 2018

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