4. Juni 2013 | Abfallpolitik

Revision der Europäischen Abfallpolitik

Der BDE Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft e. V. hat das Bekenntnis der Europäischen Kommission, sich bei der Überprüfung der Europäischen Abfallpolitik an den Zielen des Fahrplans für ein ressourcenschonendes Europa und dem 7. Umweltaktionsprogramm zu orientieren, begrüßt.

Danach soll Abfall spätestens 2020 EU-weit als Ressource bewirtschaftet werden. Wichtige Maßnahmen der Kommission auf dem Weg, dieses Ziel zu erreichen, sind, Recycling und Sekundärrohstoffmärkte zu stärken sowie die Deponierung von Abfällen in der EU künftig noch stärker zu reduzieren.

BDE-Präsident Peter Kurth: "Wirtschaftlich tragbare Strukturen für das Recycling setzen voraus, dass ausreichende Abfallmengen zur Verfügung stehen. Aus diesem Grund ist es zwingend erforderlich, die Menge der deponierten Abfälle in der EU zukünftig noch stärker zu reduzieren. Die Erfahrungen in Deutschland belegen eindrucksvoll, wie sich das Deponieverbot unbehandelter Abfälle mit der TASi (Technische Anleitung für Siedlungsabfall) im Jahr 2005 positiv auf das Recycling ausgewirkt hat. Deutschland kann insofern als Vorbild für andere Mitgliedsstaaten dienen."

Die vollständige Meldung finden Sie hier.

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