6. März 2014 | ElektroG

Baumärkte in Kooperation mit der AWG bei der Sammlung von Elektroaltgeräten

Die Bundesregierung hat vor wenigen Tagen den Entwurf eines Gesetzes zur Neuordnung des Gesetzes über das Inverkehrbringen, die Rücknahme und die umweltverträgliche Entsorgung von Elektro- und Elektronikgeräten (Elektro- und Elektronikgerätegesetz - ElektroG) vorgelegt, meldet der europaticker.

Ziel ist es, die Rückgabequote von Elektroaltgeräten weiter zu erhöhen und eine möglichst hohe Anzahl von Altgeräten einer Wiederverwertung oder einem hochwertigen Recycling zuzuführen.

Im Vorgriff auf die anstehenden Gesetzesänderungen haben die kommunalen Spitzenverbände Deutschlands, der Verband der kommunalen Unternehmen und der Verband Bauen, Heimwerken und Garten den Abschluss einer Rahmenvereinbarung vorbereitet, die ein gemeinsames bundesweites Vorgehen (Sammlung) von Elektro- und Elektronikaltgeräten in den Baumärkten verabredet.

Als Praxistest dieser Vereinbarung und zur Prüfung der Machbarkeit einer solchen, bisher noch nicht existierenden Zusammenarbeit zwischen den örtlichen Baumärkten und dem jeweiligen kommunalen Entsorger ist ein Pilotversuch gestartet worden, in dem nunmehr Wuppertal, neben Berlin, Bielefeld, Bad Segeberg und dem Landkreis Böblingen die Zusammenarbeit und die Wirksamkeit der Kooperation nachweist.

Die AWG Abfallwirtschaftsgesellschaft mbH Wuppertal ist als kommunaler Entsorger von der Stadt Wuppertal langjährig mit der Sammlung und Verwertung von Elektro- und Elektronikaltgeräten in Wuppertal beauftragt. In der Vergangenheit hat die AWG bundesweit eine Vorreiterrolle bei der Sammlung dieser Materialien eingenommen, u.a. durch das flächendeckende Depotcontainersystem oder die seit den neunziger Jahren bestehende gute Zusammenarbeit mit dem Elektroeinzelhandel sowie die Sammlung über die turnusmäßige Sperrmüllabfuhr viermal im Jahr und die Abgabemöglichkeit an den fünf AWG-Recyclinghöfen.

Diese vielfältigen Rückgabemöglichkeiten haben dazu geführt, dass in Wuppertal das vorgegebene Sammelziel für Elektro-Altgeräte (Klein- und Großgeräte) von 4 kg pro Einwohner und Jahr schon lange deutlich überschritten wird, so wurde in Wuppertal im Jahr 2013 eine Sammelmenge von 7,85 kg pro Einwohner erreicht.

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