Abfallwirtschaftskonzepte der Kommunen – Perspektiven für Gebrauchtwarenhandel und Wiederverwendung

Fachgruppentagung der Fachgruppe Arbeit und Umwelt

Datum
26. November 2018

Tagungsort
Berlin

Anmeldestatus
freie Plätze

Gemeinwohlorientierte Gebrauchtwarenbetriebe brauchen mehrere finanzielle Standbeine um, mittel- und langfristig bestehen zu können. Neben einem soliden Beschaffungs- und Vertriebskonzept, sowie der Nutzung von Arbeitsförderinstrumenten, gehört dazu auch die Einbettung der Aktivitäten in kommunale Strukturen sowie die Kooperation mit den verantwortlichen Entsorgungsträgern Vorort und die kommunalen Wiederverwendunsaktivitäten.

Nach § 21 Kreislaufwirtschaftsgesetz haben „öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger (örE) im Sinne des § 20 … Abfallwirtschaftskonzepte und Abfallbilanzen über die Verwertung, insbesondere der Vorbereitung zur Wiederverwendung und des Recyclings und die Beseitigung der in ihrem Gebiet anfallenden und ihnen zu überlassenden Abfälle zu erstellen“
Sowohl das Kreislaufwirtschaftsgesetz als auch das Abfallvermeidungsprogramm des Bundes betonen dabei die fünfstufige Abfallhierachie mit „Abfallvermeidung“ und „Wiederverwendung“ als erste Mittel der Wahl.

Da Gebrauchtwarenkaufhäuser Ihre Warenströme bereits jetzt dokumentieren, sind Sie dazu in der Lage, unter bestimmten Bedingungen, den Kommunen bzw. der jeweiligen örE die notwendigen Daten und wichtige Informationen für eine effektivere Abfallvermeidung und Wiederverwendung und entsprechendes Berichtwesen zu liefern. Kommunen haben die Möglichkeit, Wiederverwendung und deren räumlichen und logistischen Rahmen auch über den Gebührenhaushalt zu unterstützen.

Die Tagung beleuchtet Voraussetzungen, Nutzen und praktische Beispiele einer Zusammenarbeit und bietet, wie immer, auch einen aktuellen Abriss der Arbeitsförderinstrumente in der laufenden Legislaturperiode.

Die Veranstaltung richtet sich an GeschäftsführerInnen, BetriebsleiterInnen und MitarbeiterInnen von Gebrauchtwareneinrichtungen.

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