Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) hat die Arbeitswelt nachhaltig verändert und stellt Arbeitgeber, Führungskräfte, Personalverantwortliche sowie Interessenvertretungen vor hohe rechtliche Anforderungen. Diskriminierungstatbestände können sich entlang des gesamten Arbeitsverhältnisses ergeben, von der Stellenausschreibung über den laufenden Beschäftigungsprozess bis hin zur Beendigung des Arbeitsverhältnisses. Bereits vermeintlich kleine Unachtsamkeiten können rechtliche Auseinandersetzungen und erhebliche Kosten nach sich ziehen.
Dieses praxisorientierte Seminar vermittelt einen systematischen Überblick über die rechtlichen Grundlagen des AGG und deren Bedeutung für die betriebliche Praxis. Behandelt werden unter anderem der persönliche und sachliche Geltungsbereich, Rechtfertigungsgründe, Rechtsfolgen bei Verstößen sowie Beschwerde-, Unterlassungs- und Schadensersatzansprüche. Auch die Rolle und Mitbestimmungsrechte des Betriebsrats werden eingeordnet.
Darüber hinaus widmet sich das Seminar den Themen Mobbing und sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz, die nicht nur das Betriebsklima belasten, sondern auch erhebliche arbeitsrechtliche Risiken bergen. Die Teilnehmenden erhalten einen Überblick über Erscheinungsformen, Ursachen und Auswirkungen von Mobbing sowie über rechtliche Handlungsmöglichkeiten. Im Bereich der sexuellen Belästigung werden Definitionen, Rechte der Betroffenen und Pflichten des Arbeitgebers, insbesondere präventive und disziplinarische Maßnahmen, dargestellt.
Anhand von praxisnahen Beispielen und Checklisten zeigt das Seminar auf, wie Diskriminierung, Mobbing und sexuelle Belästigung frühzeitig erkannt, rechtssicher eingeordnet und wirksam adressiert werden können.









