Instrumentenreform bedroht Förderstrukturen

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Die Instrumentenreform sowie die damit verbundenen drastischen Mittelkürzungen zerstören weite Teile einer sozialen Branche, die sich der Betreuung und Förderung von über 2 Mio. Langzeitarbeitslosen verpflichtet hat.

Sinnhaftes und realitätsnahes Arbeiten im Rahmen öffentlich geförderter Beschäftigung wird nahezu unmöglich. Personalentwicklung und Qualifizierung bleiben außen vor. Synergieeffekte und Wertschöpfungspotenziale zum Erhalt regionaler Infrastruktur, z. B. zugunsten des Landschaftsbildes, der Forstwirtschaft, der Denkmalpflege, der Ökologie sind unerwünscht.

Die bag arbeit steht für die Durchführung qualitativ hochwertiger arbeitsmarktpolitischer Dienstleistungen. Um eine hohe Maßnahmenqualität sicherstellen zu können, brauchen wir verlässliche Förder- und Finanzierungsstrukturen.

Brief vom 14. März 2012 an die Mitglieder des Ausschusses für Arbeit und Soziales und das BMAS