Soziale Unternehmen und Bildungsträger verarbeiten täglich eine Vielzahl sensibler personenbezogener Daten, etwa von Teilnehmenden, Klient:innen, Beschäftigten oder Kooperationspartnern. Die Anforderungen der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) stellen diese Organisationen vor besondere Herausforderungen, da Datenschutz, fachliche Arbeit und organisatorische Abläufe eng miteinander verknüpft sind.
In diesem Seminar erhalten die Teilnehmenden einen praxisnahen Überblick über die datenschutzrechtlichen Pflichten von nach der DSGVO verantwortlichen Stellen, mit besonderem Fokus auf die Besonderheiten sozialer Unternehmen. Behandelt werden die zentralen datenschutzrechtlichen Rollen und Verantwortlichkeiten, einschließlich Verantwortlicher, Auftragsverarbeiter und Datenschutzbeauftragte, sowie die erforderlichen datenschutzrechtlichen Verträge.
Darüber hinaus werden Rechtsgrundlagen der Datenverarbeitung, Informationspflichten, Betroffenenrechte und der Umgang mit Datenschutzvorfällen systematisch erläutert. Anhand typischer Praxisbeispiele wird aufgezeigt, wie Datenschutz alltagstauglich und risikoorientiert umgesetzt werden kann, ohne die fachliche Arbeit unnötig zu behindern.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf aktuellen Entwicklungen, insbesondere dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz in sozialen Unternehmen. Dabei wird beleuchtet, welche datenschutzrechtlichen Anforderungen sich hieraus ergeben und welche Risiken frühzeitig berücksichtigt werden sollten.









