Stammtischparolen begegnen vielen Menschen, immer wieder im Alltag, aber auch im beruflichen Kontext, etwa im Kollegium, in Beratungsgesprächen, in der Arbeit mit Teilnehmenden oder im Kontakt mit Kundinnen und Kunden. Plötzlich und unerwartet werden sie in provokativer, ultimativer und oft aggressiver Weise geäußert. Immer geht es gegen „die“ anderen.
Angemessen, souverän und mit Haltung zu reagieren ist eine besondere Herausforderung. Das Seminar vermittelt bewährte praxisnahe Strategien, um in solchen Momenten ruhig und klar zu bleiben. Die Teilnehmenden lernen, wie sie populistischen oder diskriminierenden Aussagen wirksam begegnen und gleichzeitig ihre professionelle Rolle wahren können.
Darüber hinaus werden Gründe für die Verbreitung dieser Parolen genannt. Denn Stammtischparolen sind keineswegs nur verbale Äußerungen und lediglich populistische Rhetorik. Dahinter steht mehr: Es gibt gezielte Strategien, sie in der Mitte der Gesellschaft zu verbreiten, um so die „Grenzen des Sagbaren“ zu erweitern. und damit die offene Gesellschaft und ihre liberale Kultur zu untergraben. Schließlich geht es darum, Demokratie zu verteidigen. Denn Demokratie beginnt mit jedem und jeder, beispielsweise im Widerspruch zu rassistischen, fremdenfeindlichen, sexistischen, sozialchauvinistischen, Politik und Demokratie verachtenden Sprüchen.









