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Von der Schulbank an die Werkbank – Den Übergang von der Schule in den Beruf gestalten (1061)

Datum 09.09.2026
Uhrzeit 10:00 - 16:00
Ort Online-Seminar (Zoom)
Preis 315,00€ – 415,00€

Seminarinhalte 

Die Gestaltung von Übergängen von der Schule in Arbeit oder höhere Bildung ist auch in der aktuellen Arbeitsmarktlage nicht nur für die betroffenen jungen Menschen eine zunehmend komplexe Bewältigungsaufgabe. Für eine Vielzahl an Organisationen wird – ausgehend von den Schulen – der Anspruch formuliert, „gesicherte“ institutionelle Wege für die Jugendlichen anzubieten, um prekäre Erwerbskarrieren zu vermeiden. Bundesweite sowie landesspezifische Förderpraktiken als auch institutionelle Lösungsansätze, wie etwa Jugendberufsagenturen, werden eingesetzt, um erwerbsbezogene, inklusive (Bildungs)Prozesse aufzubauen und möglichst individuelle, „passgenaue“ Hilfen anzubieten, sollten Probleme bei der Übergangsbewältigung auftreten. Dabei spielt auch das sog. „regionale Übergangsmanagement“ eine zentrale Rolle, da Bildungs- und Übergangsstrukturen in Deutschland zunehmend „regional“ entworfen werden (vgl. Muche et. al. 2016), also beispielsweise abhängig von den lokalen institutionellen Netzwerken.

In diesem Seminar werden theoretische Grundlagen zum Übergang Schule-Beruf vermittelt, sowohl auf der individuellen als auch der institutionellen Ebene, und mit praktischen sozialpädagogischen Hilfeansätzen verknüpft. Im Spiegel konzeptioneller Überlegungen findet schließlich ein Praxistransfer statt. Dabei können und sollten eigene Fallbeispiele, praktische Fragestellungen und Erfahrungen eingebracht werden.

Muche, C., Oehme, A. & Truschkat, I. (2016) (Hrsg.): Übergang, Inclusiveness, Region – Eine empirische Untersuchung regionaler Übergangsstrukturen. Weinheim/Basel: Beltz Juventa.

Konsum – Sucht – Hilfe: Impulse zum Umgang mit Suchtproblematiken

Das nehmen Sie mit:

Die Teilnehmenden lernen die theoretischen Grundlagen von biographischen Übergängen mit Fokus auf den Übergang Schule-Beruf und ihre institutionelle Rahmung kennen. Daran anschließend werden eigene Praxisfragestellungen und Fallkonstellationen reflektiert und (sozial)pädagogische Hilfeansätze bei übergangsbezogenen Problemlagen erörtert.

Ablauf:

  1. Übergang wohin?
    1. Biographisch-theoretische Grundlagen
    2. Vorstellung von Fallbeispielen
  2. Übergänge in der „Region“
    1. Der Aufbau regionaler Übergangsstrukturen: Was sagt die Forschung?
    2. (sozial)pädagogische Hilfeansätze
    3. Reflexion der eigenen Praxisrealität
  3. Diskussion zu aktuellen Fragestellungen und Ideen der Teilnehmenden

Zielgruppe:

Fachkräfte aus den Bereichen Bildung, Beratung, Coaching, Soziale Arbeit, Case-Management

Kontakt

Bei Rückfragen zu unseren Veranstaltungen schreiben Sie uns gerne an: [email protected].

Referent:in

Um alle Funktionen einüben zu können, benötigen Sie für das Webinar  einen Laptop (Windows bzw. MacOS) mit Kamera sowie ein Mikrofon bzw. Headset. Ggf. reicht auch ein Tablet (iPad bzw. Android). Die Internetverbindung und das  W-Lan sollten stabil sein. Eine normale DSL-Leitung (16 MBit/s) ist in der Regel ausreichend. 

Für das Online-Seminar wird eine kostenlose Software (Zoom) benötigt, die nach der Anmeldung installiert werden kann.

Sie können das Seminar bis 2 Wochen vor der Veranstaltung kostenlos stornieren. Bei späteren Stornierungen bzw. Nichtteilnahme wird der volle Betrag in Rechnung gestellt. Sie können jedoch eine:n Ersatzteilnehmer:in benennen.

Buchungen

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