Der Abschlussbericht des Verbundprojekts „Make it Work. Qualitätsprozesse im arbeitsmarktpolitischen Dreieck“ ist erschienen. Die Studie untersucht das Zusammenspiel von Jobcentern, Trägern und Teilnehmenden im SGB-II-System und rückt damit ein für die Wirksamkeit aktiver Arbeitsförderung zentrales Kooperationsgefüge in den Fokus.
Die Ergebnisse zeigen vielerorts eine engagierte und vertrauensvolle Zusammenarbeit auf regionaler Ebene, zugleich aber auch Entwicklungspotenziale. So hängt die Qualität von Maßnahmeprozessen häufig stark von personellen Konstellationen ab. Empfohlen wird unter anderem, der systematischen Gestaltung und Weiterentwicklung der Kooperationsbeziehungen einen höheren Stellenwert in der Qualitätssicherung der Jobcenter einzuräumen. Trotz unterschiedlicher Perspektiven und Rollenverständnisse bei Jobcentern und Trägern wird ein grundlegender Wille zur Kooperation deutlich, an den weiter angeknüpft werden kann.
